Dateigröße

Die Dateigröße einer HTML-Datei und der verwendeten Bilder ist ein entscheidender Faktor für die Ladezeit einer Webseite. Je größer eine Internetseite ist, desto langsamer lädt sie.

 

Dateigröße komprimieren zur Steigerung der Webseitengeschwindigkeit

Alle Fotografien und Daten, die auf einer Webseite hochgeladen werden, sollten vorher speziell fürs Internet komprimiert worden sein, um die Webseitengeschwindigkeit zu steigern. Webmaster sollten deshalb immer darauf achten, dass die Dateigrößen – welche in Kilobyte, Megabyte oder auch Gigabyte angegeben werden können – möglichst klein komprimiert werden und die Gesamtgröße aller Webinhalte nicht größer als 500 KB sind. Allerdings ist diese Empfehlung immer auch abhängig von der gesamten Webseitengröße und den jeweiligen Zielstellungen der Online-Präsenz. Der Blog eines Fotografen wird zum Beispiel mehr und höher auflösende Bilder verwenden als ein normaler Eintrag auf Wikipedia.

 

Einflussfaktoren auf die Dateigröße

Die Größe einer Datei ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Bei Bildern sind beispielsweise die Farbtiefe, die Auflösung in Pixeln (Bildpunkten) oder die Abmessungen der jeweiligen Grafiken ausschlaggebend. Dabei genügt es, wenn die Fotos 72 dpi besitzen, weil die Browser keine bessere Qualität darstellen können.

Die Dateigröße ist außerdem umso größer, je umfangreicher der Code der JavaScript oder CSS-Datei ist.

Bei einem HTML-Quellcode hängt die Dateigröße einerseits von der Zeichenanzahl im Code – zum Beispiel in Form von Attributen oder Kommentaren – und andererseits von der Anzahl der eingefügten Bilder ab.

Die Größe eines Videos wird dagegen von den Maßen des Einzelbildes und der jeweiligen Wiederholungsrate bestimmt, während die Tonqualität einer Audiodatei grundsätzlich zusammen mit der Dateigröße steigt. Manche Dateien sollte man mithilfe von iframes einbinden, weil die Dateien dann nicht vom eigenen Server geladen werden müssen.

 

Dateigröße und ihre Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung

Die Dateigröße korreliert mit der Ladezeit einer Webseite und ist somit – genauso wie der Dateiname – von großer Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung, denn die Webseitengeschwindigkeit ist ein elementarer Rankingfaktor.

Mithilfe von kostenlosen Online-Tools – beispielsweise von pingdom oder den Google PageSpeed Insights – werden sowohl die genauen Ladezeiten der angegebenen Webseite als auch die Optimierungspotentiale bezüglich der Dateikomprimierung offensichtlich. Doch nicht nur die Größe einer Webseite ist ein entscheidendes SEO-Kriterium, sondern auch die Tatsache, dass der Googlebot – ein Suchmaschinencrawler – ganz bestimmte Bildgrößen und Dateiformate bevorzugt.

 

Responsive WebDesign und mobile first beachten

In Zeiten von Responsive Webdesign und mobile first müssen Webseitenbetreiber deshalb immer beachten, dass ihre Internetseiten durch ihre Größe nicht zu viel Arbeitsspeicher benötigen. Aber auch die Serverkosten können erheblich reduziert werden, wenn das Datenvolumen niedrig gehalten werden kann.