Domain Trust

Domain Trust ist ein äußerst wichtiger Rankingfaktor für Webseiten in den Ergebnislisten der Suchmaschinen und beschreibt die Glaubwürdigkeit einer Internetseite. Neben anderen wichtigen Aspekten – wie Absprungrate, Antwortzeit, Domain Authority oder Usability – ist das Vertrauen in den jeweiligen Online-Content ein elementares Bewertungskriterium zur Qualitätsbeurteilung von Internetadressen.

 

Aufbau von Domain Trust für Webseiten

Durch zielgruppenrelevante und qualitativ hochwertige Inhalte, die den Nutzern einen wirklichen Mehrwert bieten, können Webseiten langfristig Domain Trust generieren. Gleichzeitig sollten Webseitenbetreiber mit ihren Suchmaschinenoptimierungsmaßnahmen nicht gegen die Richtlinien von Google – zum Beispiel in Form von Black Hat SEO – verstoßen.

Sowohl im Bereich der OffPage- als auch der OnPage-Optimierung existieren zahlreiche Strategien und Lösungsansätze um den Domain Trust der eigenen Webseite kontinuirlich und dauerhaft zu steigern.

 

Domain Trust durch OffPage-Optimierung

Im OffPage-SEO-Bereich ist vor allem der Aufbau von erstklassigen Backlinks mit hohem Linkjuice aus vertrauenswürdigen Quellen existenziell. Dabei ist es nicht nur entscheidend, ob und wie oft eine Onlinepräsenz von anderen Webseiten verlinkt wurde oder auf diese verlinkt, sondern vor allem wie hoch die Domain Authority und der Domain Trust der jeweiligen Linkquellen sind.

Negative Auswirkungen von schlechten Backlinks auf den Domain Trust

Einen Backlink, den man von Wikipedia erhält, wird somit als sehr hochwertig gewichtet und wirkt sich somit sehr positiv auf die eigne Popularität aus, während sich Verlinkungen von weniger vertrauenswürdigen Webseiten negativ auf das Ranking in den Suchmaschinen auswirken können. Verlinken Internetseiten aus einer Bad Neighbourhood, die gegen die Richtlinien von Google für Webmaster verstoßen und deshalb bereits Abstrafungen erfahren haben – wie Linkfarmen oder Spam-Seiten – auf die Onlineinhalte der eigenen Webseite, so hat dies besonders negative Auswirkungen auf den Domain Trust.

Manipulationen, wie sie in der Vergangenheit mit dem PageRank vorgenommen wurden, sind daher mittlerweile ausgeschlossen, weil sich die Glaubwürdigkeit von Onlineinhalten nicht automatisch durch den massenhaften Linktausch mit minderwertigen Webseiten erhöhen lässt.

Dementsprechend ist es für das eigene Ranking auch nicht förderlich, wenn man auf Spam-Webseiten verlinkt. Sobald es doch einmal notwendig ist, auf eine unseriöse Onlineadresse zu verweisen, sollte man immer einen Nofollow Link einsetzen.

 

Domain Trust durch OnPage-Optimierung

Qualitativ hochwertige Inhalte auf einer gut gepflegten und modernen Webseite helfen beim Vertrauensaufbau und der Steigerung des Domain Trusts. Vorsicht ist also auch geboten bei der Verwendung von urheberrechtlich geschützten Inhalten ohne Quellenverweis oder gar dreist kopierten Texten, die bereits vorher im Internet veröffentlicht wurden. Google kündigte außerdem an, dass sich zukünftig auch der Wahrheitsgehalt von Inhalten auf den Domain Trust auswirken könnte.

Webseitennutzungsverhalten als Rankingfaktor

Auch das Verhalten der Webseitenbesucher wird für die Bewertung der Vertrauenswürdigkeit eines Onlineangebotes herangezogen. Absprungraten und Verweildauer geben so zum Beispiel Hinweise auf die Qualität der Webseiteninhalte. Je länger und öfter Onlineinhalte von den Zielgruppen gelesen werden, da sie zahlreiche nützliche Informationen enthalten, desto höherwertig wird der jeweilige Content eingeschätzt und desto besser rankt der Inhalt in den SERPs. Vertrauenswürdige Webseiten erzielen deshalb eine höhere Verweildauer bei den Lesern und gleichzeitig geringere Absprungraten.

 

Weitere Rankingkriterien von Google

Aber auch das Alter einer Internetpräsenz kann sich positiv auf den Domain Trust auswirken. Google besitzt außerdem nicht nur den Zugang zu zahlreichen Registrationsdaten, sondern nutzt diese Informationen auch zur Einschätzung der Webseitenglaubwürdigkeit. Der Suchmaschinenbetreiber kann also erkennen, wie viele und welche Domains zum gleichen Webseitenbetreiber gehören. Wenn eine Vielzahl der URLs keinen hohen Domain Trust aufweisen, dann werden auch die restlichen Internetadressen desselben Webmasters als nicht vertrauenswürdig eingestuft und im Ranking der SERPs herabgesetzt.

Trennung von Impressum und Datenschutz

Laut aktuellem Telemediengesetz muss eine für gewerbliche Zwecke genutzte Webseite über ein gültiges Impressum und den davon getrennten Datenschutzrichtlinien verfügen. Fehlende oder fehlerhafte Angaben – z. B. hinsichtlich der Handelsregister- und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer – können deshalb nicht nur Abmahnungen von Onlineanwälten, sondern auch zu Einbußen im Suchmaschinenranking führen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf eRecht24.de

Domain Trust für Online-Shops

Zertifizierte Online-Shops müssen darauf achten, dass die Webseitensicherheit über eine https-Verbindung gewährleistet wird und den Kunden die Möglichkeit gegeben wird über seriöse Bezahlsysteme einzukaufen.